Zeltlagerküche

Unser Küchenzelt im Lager

Unglaublich aber wahr – ein Küchenbericht

 

Man will es kaum glauben, was so ein „bisschen“ Küchenarbeit im Zeltlager bedeutet.

 

Der Tag des Küchenteams beginnt um 7.30 Uhr mit Teewasser aufsetzen, Kaba anrühren und nicht zu vergessen den Kaffee für die Betreuer zu kochen. Dann werden Brote mit Butter, Nutella, Marmelade oder Honig bestrichen oder mit Wurst und Käse belegt.

 

Während die Teilnehmer und Betreuer um 8.45 Uhr noch frühstücken, beginnen in der Zeltlagerküche bereits die Vorbereitungen für das Mittagessen. So kocht das Küchenteam die Kartoffeln für einen schwäbischen Kartoffelsalat ab und braten 100 Schnitzel heraus.

 

Dies geschieht alles ohne fließendes Wasser, ohne Strom und nur mit begrenzten Kühlmöglichkeiten. Für leicht verderbliche Lebensmittel steht ein Haushaltsgaskühlschrank zur Verfügung. Ein Backofen oder eine Friteuse, geschweige denn eine Mikrowelle fehlen dafür. Dementsprechend ist das Kochen dann doch eine echte Herausforderung und ein wenig auch Abenteuer. Und das in einem Küchenzelt in dem an heißen Sommertagen ohne weiteres bis zu 40 °C und mehr herrschen. Gekocht, gebraten und gedünstet wird auf Gasherden mit großen Pfannen und Töpfen. Damit die Schnitzel gebraten, die Kartoffeln gekocht und der Salat gewaschen werden können ist ein straffer Zeitplan beim Einkaufen der Lebensmittel erforderlich. Denn um 12.45 Uhr, wenn alle Kinder und Betreuer hungrig zur Essensausgabe rennen, soll schließlich alles fertig gekocht sein.

Der Blick aufs Küchenzelt

Während alle zu Mittag essen wird fleißig gespült und die Küche aufgeräumt. Auch der Nachtisch muss noch vorbereitet und verteilt werden. Die Kinder erhalten Pudding, Joghurt, Obst, süße Stückchen oder auch mal ein Eis, damit sie für das Nachmittagsprogramm gestärkt sind. Danach hat das Küchenteam erst einmal eine wohlverdiente kurze Ruhepause, bevor die hungrige Meute nach dem Abendessen schreit. Zum Abendessen gibt es Brot, Wurst und Käse mit viel frischer Rohkost (Paprika, Kohlrabi, Tomaten und Salatgurken), die erst mal gewaschen und geschnitten werden müssen. Je nach Wetter, Temperatur und Tagesprogramm variiert der Hunger und somit die Menge an Lebensmitteln, die zubereitet werden müssen.

 

Ist der Abwasch der Küchengeräte erledigt, die Lebensmittel verstaut und die Küche wieder aufgeräumt, stellt das Küchenteam und die Einkäufer den Einkaufszettel der Lebensmittel für die nächsten Tage zusammen. Somit geht für sie ein arbeitsreicher aber auch schöner Tag in der Küche zu Ende.

 

Unser Speiseplan ist sehr abwechslungsreich und köstlich. Hier eine kleine Auswahl an Mittagsessen der letzten Jahre:

Das Fladenbrot liegt schon bereit.
  • Geschnetzeltes mit Spätzle und gemischtem Salat
  • Geröstete Maultaschen mit grünem Salat
  • Schnitzel mit Kartoffelsalat
  • Gulascheintopf
  • Curry-Gemüse-Reis Pfanne
  • Bratwurst mit Gemüse und Soße
  • Schinkennudeln
  • Kaiserschmarrn
  • Käsespätzle
  • Leberkäswecken

Um einen Eindruck zu bekommen, welche Lebensmittelmengen in unserem vierzehntägigen Zeltlager verbraucht werden, hier eine kleine Zusammenstellung aus dem Jahr 2004:

Ein Nachtisch-Klassiker im Zeltlager: gefüllte Pfirsichhälften
  • 6.600 Liter Trinkwasser
  • 900 Brötchen
  • 170 kg Brot
  • 80 kg Wurst
  • 40 kg Käse
  • 20 Pfund Kaffee
  • 210 Salatköpfe
  • 45 kg Tomaten
  • 100 Salatgurken
  • 355 Liter Milch
  • 16,5 kg Nutella
  • 10 kg Marmelade
  • 15 kg Butter
  • 10 Päckchen Kaba
  • 26 kg Maultaschen
  • 440 Eier
  • 50 Fischdosen
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